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Imster Radmarathon

Fahrer: Marco Mancini, Andrea Lugano
Distanz: 90 KM 1.300 Hm, Platz 7 und Platz 11
Wo: Imst, Tirol, Österreich
Wann: 17. Mai 2026
Wetter: 0 – 10° Celsius, heiter bis wolkig

Bereits zum 10. Mal versammelten sich fast 1.000 Starter am 17. Mai in Imst zum Start des österreichischen, man muss fast sagen Traditions- Rennens.

Der Start erfolgte natürlich wie gewohnt sehr früh und so ging es für unsere Fahrer Marco Mancini und Andrea Lugano auf die mittlere Runde.

Gleich von Beginn an, ging es wieder schnell zu. Alle Fahrer hatten den Winter nicht ohne Training verbracht.

Die Temperaturen beim Start lagen auch gerade einmal bei 0 Grad, so dass es nicht einfach war, direkt aus der Kälte heraus auf Betriebstemperatur zu kommen. Für Andrea und Marco verlief der erste Teil des Rennens dennoch sehr gut und beide konnten sich bis Kilometer 60 in den vorderen Gruppen behaupten. Nach einem kurzen Missverständnis bei der Streckenführung, aufgrund der nicht immer eindeutigen Beschilderung, verloren sie den Anschluss und mussten einige Kilometer alleine zurücklegen, bevor sie auf den letzten Kilometern wieder zu einer kleineren Gruppe aufschließen konnten.

Trotzdem konnten die beiden LEODIN-Fahrer das Rennen mit starken Ergebnissen beenden: Marco belegte den 32. Platz in der Gesamtwertung (7. in seiner Altersklasse), während Andrea den 40. Platz in der Gesamtwertung (11. in seiner AK) erreichte.

/ Andrea Lugano

Trainingslager Andalusien

Unser kleines Zweimann Trainingslager mit Andrea Lugano und Sebastian Weinert fand in der zweiten März Hälfte in Spanien statt.

Super Touren zwischen Aguilas, Lomo Bas oder Cuesta de Gos und in die südliche Richtung an der Küstenstraße AL-7107 nach Mojacar, Turre und Bèdar.

Hier eine kleine Fotoserie mit den Eindrücken.

Gipfelstürmer bei der Dillier Classic

Fahrer: Andrea De Boni
Distanz: 126 KM 2.646Hm Platz 6
Wo: Bad Zurzach, Aargau, Schweiz
Wann: 3. August 2025
Wetter: 15° C sonnig

Am Sonntag war es endlich so weit: Zeit für die Dillier Classic! Genauer gesagt für das herausfordernde Format „Gipfelstürmer“, das mit seinen selektiven Anstiegen und dem Renncharakter alles von einem abverlangt.

Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite – kein starker Sonnenschein, aber auch kein Regen, was für optimale Bedingungen sorgte. Die angenehme Temperaturermöglichte volle Konzentration aufs Rennen. Die Stimmung entlang der Strecke und im Fahrerlager war – wie immer bei der Dillier Classic – einfach großartig.

Andrea De Boni Team LEODIN Dillier Classic 2025 ©Sportshot

Rennstart unter prominenter Führung

Gestartet wurde um 9:40 Uhr unter der Leitung von Mauro Schmid. Gleich zu Beginn kam es in meiner Gruppe leider zu einem Sturz in einer Kurve – ein Fahrer rutschte auf losem Kies weg. Zum Glück handelte es sich nur um einen leichteren Sturz, und das Rennen konnte fortgesetzt werden.

Bereits bei den ersten drei Anstiegen – Bossehus, Bürersteig und Ittenthal – konnte ich meine Stärke zeigen. In meiner Gruppe lag ich bis zum dritten Segment auf Platz 4, was mich zusätzlich motivierte. Als sich später die Gruppen wieder zusammenschlossen, zeigte sich jedoch, dass ein weiterer Fahrer noch schnellere Zeiten gefahren war. So landete ich schlussendlich auf dem 6. Platz im Gesamtranking – ein Resultat, mit dem ich durchaus zufrieden bin.

Am Ende des zweiten Segments übergab Mauro Schmid die Führung an Silvan Dillier, der uns bis ins Ziel anführte – ein starkes Erlebnis, von den Profis direkt begleitet zu werden.

Kraftvoll unterwegs – Leistungsdaten im Blick

Ein Blick auf meine Leistungsdaten zeigt, dass ich in den entscheidenden Momenten konstant hohe Wattzahlen treten konnte. Besonders in den ersten drei Anstiegen lag meine Leistung jeweils deutlich über 400 Watt, was auf explosive Antritte und kraftvolle Kletterpassagen hinweist.

Beim vierten und letzten Anstieg wurden die Beine langsam müde – hier sank die Wattleistung leicht ab, auf einen Durchschnitt von etwa 370 Watt.

Diese körperliche Belastung spiegelt sich auch in meiner Herzfrequenz wieder: In mehreren Segmenten erreichte ich Werte nahe 190 bpm – ein klares Zeichen dafür, dass ich bis ans Limit gegangen bin.

Fazit

Ein intensiver Renntag, starke Beine und ein lehrreiches Erlebnis. Das Format aus „Social Ride“ und fünf gemessenen Anstiegen gefällt mir besonders gut – es kombiniert das Beste aus zwei Welten: sportlicher Wettkampf und gemeinschaftliches Erlebnis. Dabei trifft man stets auf viele neue und interessante Menschen.

Der 6. Platz im Gesamtranking ist für mich ein starker Ansporn, beim nächsten Mal noch gezielter anzugreifen!

/ Andrea De Boni